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„DISMALAND“ FUNPARK OPENING BY BANKSY

Nachdem es um Streeart-Koryphäe Banksy zuletzt etwas ruhiger geworden war, kommt der Meister nun mit einem echten Monsterprojekt um die Corner. Im mittlerweile ziemlich heruntergekommenen englischen Badeort Weston-super-Mare, den Banksy seit Kindertagen kennt, hat er gemeinsam mit diversen anderen Künstlern „klammheimlich“ eine Disneyland-Parodie namens Dismaland (dismal = trostlos) geschaffen, welche ab dem 22. August, also ab morgen (!), für fünf Wochen seine Pforten öffnet und sicher für kontroversen Gesprächsstoff sorgen wird. Ein paar Impressionen haben wir Euch jedenfalls hier schon mal zusammengestellt. Genießt den Scheiß, oder lasst es bleiben…

R.I.P. SEAN PRICE

Völlig überraschend und viel zu früh ist Sean Price, kongeniales Gründungsmitglied der New Yorker Hip-Hop-Ikonen Heltah Skeltah, vergangenen Samstag im Alter von gerade mal 43 (!) Jahren in seiner Brooklyner Wohnung verstorben. Er hinterlässt Frau und drei Kinder. Im Gedenken an diesen ganz Großen des Rap-Games hier deshalb noch mal einer seiner zahlreichen und ebenso unverwechselbaren Tracks. R.I.P. and duck down, Sean!

SUPER FLEMISH BY SACHA GOLDBERGER

Was es für ein Bild ergäbe, wenn diverse US-amerikanische Superhelden und sonstige Fantasy-Figuren wie Batman, Alice im Wunderland oder der schreckliche Hulk, bereits im 16. Jahrhundert gewirkt hätten, hat Sacha Goldberger im Rahmen seines aktuellen Projektes Super Fleimish auf unnachahmliche Weise beantwortet. Was der in Paris lebende Fotograf als Hommage an die Idole seiner Jugend verstanden wissen möchte, reißt uns jedenfalls regelrecht von Hocker und katapultiert Goldberger in unserem persönlichen Bildkünstler-Ranking ganz weit nach vorn. Heftiger Scheiß!

MIKKEL JUL HVILSHØJ RECIPES PHOTOGRAPHS

Dass es in Kopenhagen einige der besten Feinschmecker-Restaurants überhaupt gibt, könnte einer der Gründe dafür sein, warum der ebenfalls in der dänischen Hauptstadt ansässige Fotograf Mikkel Jul Hvilshøj dazu inspiriert wurde, eine Bildstrecke diverser Kochrezepte zu kreieren, welche die einzelnen Zutaten der jeweiligen Leckereien in den Fokus seines Schaffens rückt. Wir können uns jedenfalls kaum entscheiden, ob man seine Kunstwerke eher aufhängen oder doch lieber gleich hineinbeißen soll.

ALCOHOLYC’S HYMN

Auch wenn uns die musikalischen Arrangements von Koudlam an sich ein weinig zu „maingestreamt“ daherkommen, hat uns der Low-Budget-Videoclip zu seiner „Alcoholic’s Hymn“ nachhaltig überzeugt. Zu sehen sind feuchtfröhliche Milieu-Studien auf der und um die Reeperbahn des St. Pauli der 60er Jahre, in denen die Protagonisten/innen intensiv an ihren Filmrissen arbeiten und uns somit das eine oder andere Schmunzeln auf die nicht minder erprobten Trinkorgane zaubern. Großartiger Thekensport!